Bereits zum 3. Mal wurde der Malwettbewerb "Busfahren ist cool" in Südkärnten durchgeführt. Auch heuer gingen mehr als 200 kleine Kunstwerke von VolksschülerInnen im Mobilitätsbüro Südkärnten ein.

Um Lust aufs Busfahren zu machen und um ein starkes Zeichen in der europäischen Mobilitätswoche zu setzen, wurde der Malwettbewerb unter dem Motto "gemeinsam auf Entdeckungsreise" durchgeführt. Nun konnte eine fachkundige Jury die drei Siegerbilder küren. Gewonnen haben Leonie Di Bernardo (VS St. Margarethen), Romina Schest (VS Tainach) und Leonie Stöfelz (VS Globasnitz).

Die Siegerbilder werden die Heckscheiben von drei Linienbussen in der Region schmücken.

Am 12.10. fand in Krieglach die Jahreskonferenz der LEADER-Plattform Österreichs "Netzwerk Zukunftsraum Land" statt.

Als ein Höhepunkt referierte der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler über die Herausforderungen für die nächste EU-Förderperiode. "Die Politik für die ländlichen Räume nicht reformieren sondern neu konzipieren!". Damit meint er, dass für eine nachhaltige ländliche Entwicklung eine konsequente horizontale Kooperation auf allen politischen Ebenen gelebt werden muss. Sektorale Einzelkämpfer sind keine Antwort auf den demografischen Wandel. Als weiterer Schwerpunkt war das Kick-off für den LE-Ideenwettbewerb der Jugend.

Nähere Informationen dazu unter www.zukunftsraumland.at.
Seit dem 13. Oktober 2016 hat Österreich den Vorsitz der Alpenkonvention für die nächsten zwei Jahre übernommen.

Dieser Umstand wurde zum Anlass genommen, am 21. Oktober 2016 in Südkärnten die erste Tagung unter österreichischer Präsidentschaft unter dem Titel "Karawanken und Alpenkonvention - Chancen regionaler Entwicklung" zu organisieren. Das Bildungshaus Sodalitas organisierte einen ganztägigen und grenzüberschreitenden Informationsaustausch zu den Schwerpunktthemen demografischer Wandel, nachhaltiger Tourismus und grünes Wirtschaften. Internationale, regionale und lokale Referenten gaben einen guten Überblick über erfolgreiche Kooperationsprojekte und es wurden zahlreiche Entwicklungschancen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nördlich und südlich der Karawanken angesprochen.
Vom 14.-15. Oktober 2016 fand im Rahmen der europäischen Alpenwoche auch die Jahreskonferenz der "Allianz in den Alpen" in Grassau (D) statt.

Unter diesem Rahmen fand die Abschlussveranstaltung des Projektes "Zusammen.Leben in den Alpen" statt. Die Vielfalt der Kulturen nimmt zu und die Gemeinden sind gefordert, eine aktive Rolle im Umgang mit dieser Vielfalt zu übernehmen. Attraktiv sein für ZuwanderInnen, den Start in die Arbeitswelt unterstützen und Kooperationen gegen die Wohnungsnot bilden, usw ... wie das gelingt, zeigten die vorgestellten Beispiele. Bei der Abendveranstaltung gratulierten die Vertreter der Allianzgemeinden den Repräsentanten der Alpenkonvention zum 25-jährigen Bestehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alpweek.org bzw. www.alpenallianz.org!

Am 19. und 20. Oktober fand in St. Lamprecht die Jahreshauptveranstaltung der Klima- und Energiemodellregionen Österreichs statt.

Im Zentrum stand das Klimaabkommen von Paris und der österreichische Weg zur Einhaltung des 2-Grad-Zieles. Hierzu hielt Sektionschef Günther Liebel aus dem Lebensministerium einen eindrucksvollen Vortrag. Im Rahmen der zweitägen Veranstaltung folgten Schwerpunkte in den Bereichen Landwirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit. Einmal mehr konnte man sich auf das Credo einigen: "1000 Mal gesehen - 100 Mal gehört - 10 Mal verstanden - 1 Mal umgesetzt" - Steter Tropfen höhlt den Stein. Mit Ausdauer werden wir gemeinsam ans Ziel kommen!

Mit Anfang Oktober wurde das diesjährige Projekt Radwegpflege in Kooperation mit acht Gemeinden des Bezirkes, dem AMS und dem Land Kärnten erfolgreich abgeschlossen.

Der Schwerpunkt der Pflegearbeiten konzentrierte sich auch dieses Jahr auf den Drauradweg und das überregionale Radwegenetz um den Klopeiner See bis Eisenkappel. Dringend erforderlich war auch die Neubeschilderung des Drauradweges, welche von der Tourismusregion Klopeiner See - Südkärnten organisiert und von den Mitarbeitern der Radwegpflege aufgestellte wurde. Insgesamt fanden zehn Personen eine Anstellung, um wieder den Einstieg in den Berufsalltag zu finden. Für die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns bei der Geschäftsstelle des AMS in Völkermarkt, dem Land Kärnten und den beteiligten Gemeinden.

Dieses Sozialprojekt steigert die regionale Wertschöpfung!

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