Mit dem EU-Just Transition Fund (JTF) -»Fonds für einen gerechten Übergang« - soll der wirtschaftliche Systemwechsel hin zu einer klimafreundlichen Produktion vorangetrieben werden. Gefördert werden Innovationen zur CO2-Einsparung, Unternehmen die auf alternative Technologien umsteigen, aber auch Weiterbildungen und Umschulungen von Arbeitskräften. 
 

Die LAG Unterkärnten erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern - der Wirtschaftskammer (Wolfsberg und Völkermarkt), dem Verein Lavanttaler Wirtschaft und dem Verein Regionalentwicklung Südkärnten die Grundlagen für eine bestmögliche Umsetzung und Nutzung dieses Förderprogramms für KMUs. Die Bildung von Wirtschafts-Clustern, Sensibilisierung zum JTF, Erarbeitung gemeinsamer Strategien und Prozesse, Wissens- & Erfahrungsaustausch, der Aufbau von Netzwerken sowie Weiterbildungen sind wesentliche Bestandteile im Projekt.

Seit dem Jahr 2000 wird die Ruine und der gesamte Schlossberg vom Verein Tropfsteinhöhle Griffen gemeinsam mit der Marktgemeinde mit den Schwerpunkten sanftes Naturerlebnis, Kultur, Kulturgeschichte und Denkmalpflege nachhaltig ausgebaut. 
 

Im kommenden Sommer soll mit der Errichtung einer Aussichtsplattform eine neue Attraktion geschaffen werden. Über der Felswand der Westseite soll die Plattform den Besucher*innen erstmals Einblick in die Fauna und Flora der Felswand und damit auch auf die mit Steppengras bewachsenen Felsvorsprünge gewähren. Der Klettersteig wird damit ebenfalls einsehbar und es erschließt sich ein unvergleichlicher Blick über den gesamten Südkärntner Naturraum und in die vertikale Tiefe.

Die Vereine Eco-direkt, Weltacker und Ökokulturland Lavanttal haben sich zum Themenschwerpunkt Biolandbau in einem gemeinsamen LEADER-Projekt zusammengeschlossen um die regionale Kreislaufwirtschaft zu stärken. 
 

Die gemeinschaftliche Verarbeitung von Bio-Gemüse, neue Bildungsmaßnahmen zur Humusvermehrung stellen zwei wesentliche Projektziele dar. Darüber hinaus sollen zusätzliche Absatzmärkte und die Entwicklung von neuen Vermarktungsmodellen im Fokus des Projektes stehen. Die Eigenversorgung der heimischen Bevölkerung mit Bio-Lebensmitteln stellt einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung dar. 

Im Rahmen einer Bürgerversammlung der Dorfgemeinschaft Traundorf wurde in der Diskussion mit Bgm. Bernhard Sadovnik die Projektidee zur Anschaffung eines Ofens für das selbst errichtete Vereinshaus geboren. 
 

Damit soll im Falle eines Stromausfalles den Bewohnern von Traundorf ein Krisenraum bzw. ein lokaler Leuchtturm zur Verfügung stehen, der eine Kochmöglichkeit und warme Räumlichkeiten bietet. Ein Kamin wurde vorausschauen bereits bei der Errichtung des Hauses eingebaut. Das Haus bietet im Erdgeschoss die Sitzmöglichkeit von rund 60 Personen und die gleiche Personenanzahl findet im Obergeschoß Platz. 

Am 8. Februar luden Bgm. Gerhard Koller und GFK Bernhard Hrowath die Gemeindebürgerinnen und- bürger zu einem Infoabend zum Thema Blackout. 
 
 

Im Beisein von LR Daniel Fellner, Präsident Rudolf Schober und Peter Plaimer vom Zivilschutzverband wurden den zahlreichen Gästen die Vorkehrungen im privaten Haushalt und die Vorsorgemaßnahmen der Gemeinde Sittersdorf im Falle eines Blackouts vorgestellt. Dazu wurde der Gemeindekrisenstab, die Funktionen und die Kommunikationswege erklärt und die VS Sittersdorf als Leuchtturm in der Gemeinde offiziell eingeweiht. Unter den Gästen wurden von der KLAR-Region Südkärnten 5 Notfalltaschen verlost. 

Im Rahmen der Südkärntner Wirtschaftslounge 2022 wurde am 20. Oktober zum 4. Mal auch der Regionalitätspreis der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Völkermarkt vergeben. Mit großer Freude und Dankbarkeit wurde dieser Preis an den Verein Regionalentwicklung Südkärnten vergeben.
 

Über 20 Jahre im Dienst der nachhaltigen Regionalentwicklung und im ständigen Bemühen, die regionale und überregionale Zusammenarbeit zu forcieren, konnten in einem eigenen Film von Mario Kraiger zusammengefasst werden. Obmann Valentin Blaschiitz konnte im Beisein von WK-Präsident Jürgen Mandl, Bgm. Markus Lakounigg und LR Sebastian Schuschnig den Preis in Form eines Bildes entgegennehmen.

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