| er neue Micro-ÖV „PB-Shuttle“ fährt in Südkärnten 1.000 Haltepunkte an. Im April 2025 hat dieses neue Mobilitätsangebot mit 4 Gemeinden in einem Pilotprojekt gestartet. Seit September 2026 wird das Postbus-Shuttle in 10 Gemeinden der KEM-Region Südkärnten angeboten. |
| Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig stellt mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern bei der Pressekonferenz am 3. September 2026 im Burgstadl in Griffen die Erweiterung des Micro-ÖV-Angebotes im Bezirk Völkermarkt vor. Völkermarkt, Diex, Griffen, Ruden, Sittersdorf und Eisenkappel sind jetzt weitere Postbus-Shuttle-Partner. In diesen Gemeinden ist es möglich, vor allem für ältere Personen, über die Hotline den Rufbus auch telefonisch zu bestellen. Dieses Angebot verbessert den öffentlichen Verkehr flächendeckend in unserer Region, dort wo es bisher kein Busangebot gegeben hat, ist jetzt öffentliche Mobilität in vielen Bereichen möglich. Es bietet einen Mehrwert an Lebensqualität vor allem für die ältere und auch jüngere Bevölkerungsschicht. |
| Im kommenden Jahr feiert das Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen sein 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde zum Anlass genommen, anstelle der traditionellen Fachtagung einen zweitägigen Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess zu starten, um das Netzwerk auf die sich ständig ändernden Herausforderungen im alpinen Raum besser ausrichten zu können. |
| Was brauchen die alpinen Mitgliedsgemeinden heute und in Zukunft? Welche Rolle soll die Allianz in den Alpen künftig einnehmen? Welche Angebote schaffen einen echten Mehrwert? Und wie können die Stimmen der Gemeinden auf alpiner Ebene weiter gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Workshops vom 17.-18. September 2026 in Mailand. |
| Im Rahmen des Projekt-Calls des Landes Kärnten zur Orts- und Stadtkernförderung (73-10 und 77-04) haben sich drei Gemeinden aus dem Bezirk Völkermarkt unter der Projektträgerschaft des Vereins Regionalentwicklung Südkärnten erfolgreich beworben. |
| Das Projekt beinhaltet für die Partnergemeinden Diex und St. Kanzian eine Struktur- und Stakeholderanalyse und eine Festlegung der Untersuchungsräume mit einer Ortskernabgrenzung von kommunalen Ortszentren. Gemäß eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) werden aufbauend auf den Vorerhebungen eine Potential- und Bedarfsanalyse abgeleitet und in einer regionalen, übergeordneten Gesamtvision die Definition von Entwicklungszielen und dafür erforderliche Maßnahmen definiert. In einem weiteren Schritt erfolgen die Ableitungen von Entwicklungspotentialen und die Erarbeitung eines Entwicklungsplans mit dazugehöriger Umsetzungsstrategie. Der bereits vorliegende Masterplan von Eisenkappel-Vellach wird um eine Ortskernabgrenzung ergänzt und mit den neuen Entwicklungsplänen abgestimmt. |
| In Zusammenarbeit mit der slowenischen LEADER-Region Srce Slovenije als Leadpartner wird an einem Weitwanderweg rund um die Steiner Alpen gearbeitet. Das Thema widmet sich neben der traumhaften Bergkulisse vor allem dem Wasser und soll als „Aquia-Trail“ (so zumindest der Arbeitstitel) beworben werden. |
| Zwei von rund 12 Etappen sollen auch durch die Gemeinde Eisenkappel führen. Am 13. Juli fand aus diesem Grund eine Begehung von Jezersko über die Roblekalm und durch die Trögerner Klamm bis nach Ebriach statt, wo im Gasthaus Kovač das Tagesziel erreicht wurde. Die Erkundung der zweiten Tagesetappe von Bad Eisenkappel nach Sv. Duh durch die Kupitzklamm und über den Heiligengeistsattel erfolgt im August. Im September werden die Ergebnisse von allen Tagesetappen zusammengefasst und einem größeren Personenkreis vorgestellt, woraus sich mögliche touristische Kooperationspartner herauskristallisieren sollten. |
| Die Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See errichtet im Zuge der Generalsanierung und Erweiterung des bestehenden Volksschul- und Kindergartengebäudes ein neues Bildungszentrum, das über den Schulbetrieb hinaus als multifunktionale Gemeindeinfrastruktur genutzt werden soll. |
| Eine Teilfinanzierung der neuen Infrastruktur erfolgt über eine LEADER-Förderung und wird den örtlichen Vereinen für Proben, Vereinssitzungen und öffentliche Veranstaltungen, vor allem für die Initiative „Gesunde Gemeinde“ zur Verfügung stehen. Das Bildungszentrum St. Kanzian wird damit zu einem zentralen Begegnungs- und Gemeinschaftsort für die gesamte Bevölkerung – ein Ort, der Bildung, Ernährung, Kultur und Gemeinschaftsleben miteinander verbindet und den Ortskern stärkt bzw. belebt. |
| Im Auftrag der LAG Regionalkooperation Unterkärnten und in Kooperation mit den Wirtschaftskammer-Bezirksstellen Völkermarkt und Wolfsberg wurde die Firm CIMA GmbH mit der Untersuchung unseres Wirtschaftsraumes beauftragt. |
| Die Präsentation der Ergebnisse wurden am 10. Juni den Gemeindevertreter:innen und Wirtschaftstreibenden präsentiert. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Region über eine solide wirtschaftliche Basis verfügt, jedoch durch den demografischen Wandel, Kaufkraftabflüsse in den Zentralraum und durch den Strukturwandel vor großen Herausforderungen steht. Trotz dieser Entwicklungen beträgt die einzelhandelsrelevante Kaufkraft bei rund € 24.400 pro Einwohner und damit über dem Kärntner Durchschnitt, der bei € 23.650 liegt. Während der Tourismus die wichtigste externe Kaufkraftquelle darstellt, steht die Wettbewerbsfähigkeit des Handels unter enormen Druck, nur ein Drittel der Betriebe gilt als hoch wettbewerbsfähig. Erfreulich ist, dass die Bezirksgemeinden über gute infrastrukturelle und bauliche Voraussetzungen verfügen, aber die Leerstände nur eingeschränkt marktfähig sind. |